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Individualsoftware für Betriebe, die ihre Abläufe behalten wollen

Individualsoftware bildet ab, wie Ihr Betrieb arbeitet, statt Ihnen eine neue Arbeitsweise vorzuschreiben. Und wenn sich bei Ihnen etwas ändert, ändert sie sich mit.

Was Individualsoftware ist

Individualsoftware wird für einen bestimmten Betrieb gebaut, nicht für einen ganzen Markt. Sie kennt Ihre Begriffe, Ihre Arbeitsschritte und Ihre Ausnahmen. Ein Auftrag heißt darin so, wie er bei Ihnen heißt, und er durchläuft die Stationen, die er bei Ihnen auch durchläuft.

Standardsoftware geht den umgekehrten Weg. Sie wird einmal entwickelt und an viele Betriebe verkauft. Damit das funktioniert, legt sie fest, wie gearbeitet wird. Passt Ihr Ablauf dazu, ist das ein Vorteil. Passt er nicht, passt sich der Betrieb dem Programm an. Dann entstehen Umwege: ein Feld, das für etwas anderes zweckentfremdet wird, eine Liste daneben in Excel, ein Ausdruck, der von Hand ergänzt wird.

Individualsoftware hat viele Formen. Manchmal ist es ein internes Werkzeug, mit dem das Büro Aufträge erfasst und verteilt. Manchmal ein Kundenportal, in dem Ihre Kunden bestellen, Unterlagen abrufen oder Termine buchen. Und oft ist es nur eine Anbindung: ein Stück Software, das zwei vorhandene Programme miteinander sprechen lässt, damit niemand mehr Daten vom einen ins andere abtippt.

Für wen sie sich lohnt

Für Betriebe, deren Abläufe über Jahre gewachsen sind und gut funktionieren. Oft steckt in genau diesen Abläufen der eigene Vorsprung: wie Sie Angebote kalkulieren, wie Sie Termine vergeben, wie Sie auf Rückfragen von Kunden reagieren. Wer diese Abläufe einer Standardsoftware zuliebe aufgibt, gibt auch ein Stück von dem auf, was den Betrieb ausmacht.

Für Betriebe, in denen Mitarbeiter einen Teil ihres Tages damit verbringen, Daten von einem Programm ins andere zu übertragen. Der Auftrag kommt per Mail, wird in die Auftragsliste getippt, dann in die Warenwirtschaft und später noch einmal in die Rechnung. Jeder dieser Schritte kostet Zeit und ist eine Gelegenheit für einen Tippfehler.

Und für Betriebe, deren Abläufe sich regelmäßig ändern. Neue Produkte, neue Kunden, neue Vorschriften. Standardsoftware hält an dem fest, was sie kann, und ob sie sich ändert, entscheidet der Hersteller. Individualsoftware wächst mit, weil sie für Ihren Betrieb geschrieben ist und Sie über die Änderungen entscheiden.

Wann nicht

Viele Aufgaben sind in fast jedem Betrieb gleich: Buchhaltung, Lohnabrechnung, E-Mail, Kalender. Dafür gibt es bewährte Standardprodukte. Sie sind meist günstiger als eine eigene Entwicklung und werden von ihrem Hersteller laufend gepflegt. Wenn ein solches Produkt Ihre Abläufe schon abdeckt, ist es meist die bessere Wahl.

Wenn Standardsoftware bei Ihnen passt, sagen wir Ihnen das. Manchmal genügt es auch, ein vorhandenes Programm besser einzurichten oder zwei Programme mit einer kleinen Anbindung zu verbinden. Individualsoftware ist für die Fälle da, an denen Standardlösungen scheitern.

Wie wir arbeiten

Sie haben einen festen Ansprechpartner, vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb. Er kennt Ihren Ablauf und muss ihn sich nicht bei jeder Frage neu erklären lassen.

Wir sehen uns zuerst an, was bei Ihnen schon läuft. Vorhandene Systeme verbinden wir lieber, als sie zu ersetzen. Was gut funktioniert, bleibt. Gebaut wird, was fehlt.

Die Rechte am Quellcode liegen bei Ihnen. Sie sind damit nicht an uns gebunden und können die Software später auch von jemand anderem weiterentwickeln lassen.

Häufige Fragen

Was kostet Individualsoftware?
Das hängt vom Umfang ab. Eine Anbindung zwischen zwei Programmen ist eine andere Aufgabe als ein Kundenportal mit eigener Verwaltung. Eine ehrliche Einschätzung geben wir Ihnen nach dem ersten Gespräch, wenn wir Ihren Ablauf kennen. Vorher wäre jeder Betrag geraten.
Wie lange dauert ein Projekt?
Auch das hängt vom Umfang ab. Nach dem ersten Gespräch nennen wir Ihnen einen Zeitrahmen. Oft ist es sinnvoll, mit dem Teil zu beginnen, der im Alltag die meiste Arbeit spart, und darauf aufzubauen. So arbeiten Sie früh mit der Software und nicht erst am Ende.
Wem gehört der Quellcode?
Ihnen. Die Rechte am Quellcode liegen bei Ihnen, die Einzelheiten regelt der Vertrag.
Können unsere vorhandenen Programme weiterlaufen?
Oft ja. Viele Programme haben Schnittstellen, über die andere Software Daten lesen und schreiben kann. Darüber lässt sich Neues anbinden, ohne das Vorhandene zu ersetzen. Wo es keine Schnittstelle gibt, helfen andere Wege, etwa ein regelmäßiger Austausch über Dateien.
Was passiert, wenn sich unsere Abläufe ändern?
Dann ändert sich die Software mit. Das ist der eigentliche Vorteil von Individualsoftware: Sie ist für Ihren Betrieb geschrieben, also lässt sie sich auch für Ihren Betrieb anpassen. Eine neue Station im Ablauf, ein neues Feld oder eine neue Auswertung sind Änderungen am vorhandenen Programm, kein Neuanfang.

Erzählen Sie uns von Ihrem Ablauf.

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